Bei der chronisch-obstruktiven Lungenkrankheit (COPD) treten die Symptome meist schleichend auf. Da die Krankheit stetig fortschreitet, zielt die Behandlung auf die Linderung der Symptome und dem rechtzeitigen Vorbeugen von Verschlechterung ab. Die Behandlung ist umso effektiver, je früher sie eingeleitet wird. Deshalb ist es wichtig, rechtzeitig eine COPD zu erkennen. Erfahren Sie in den Artikeln der Rubrik „COPD erkennen“ mehr über die Symptome und Risikofaktoren. Die verlinkten Stichworte führen Sie zu Texten mit weiterführenden Informationen.

Die Symptome einer COPD

Die wichtigsten Symptome werden als AHA-Symptome bezeichnet:

  • Atemnot: Bei einem gesunden Menschen sorgt eine starke körperliche Belastung, z.B. ein längerer Lauf, für Atemnot. Es wird versucht den größeren Bedarf an Sauerstoff durch verstärkte Atmung auszugleichen. Gelingt das nicht, stellt sich das Gefühl ein, nicht genügend Luft zu bekommen. Bei COPD-Patienten steigt die Atemnot im Verlauf der Krankheit an: Betroffene ringen dann schon bei kurzer Belastung nach Luft. In sehr schweren Fällen der COPD kommt es sogar in Ruhephasen zu Atemnot.
  • Husten: Das meist auffälligste COPD-Symptom ist chronischer Husten. Dieser ist Folge von verstärkter Schleimbildung in der Lunge. Besonders morgens haben Patienten das Bedürfnis abzuhusten, damit sich der in den Bronchien festsitzende Schleim löst.
  • Auswurf: Der Husten geht meistens mit Auswurf einher. In den Atemwegen ist die Bildung von schützendem Schleim zunächst ganz normal. Bei COPD produziert die erkrankte Lunge jedoch zu viel Schleim – der Patient muss diesen dann abhusten, um besser Luft zu bekommen.

Symptome zusammen mit Ursachen und Risikofaktoren einer COPD beurteilen

Die wesentliche Ursache der COPD ist das Rauchen. Durch den Tabakrauch und andere Schadstoffe werden die Schleimhäute in den Atemwegen zunehmend geschädigt, sie verengen sich mehr und mehr. Deshalb fragt der Arzt, um eine COPD zu erkennen nach, ob man früher einmal geraucht hat.

Neben dem Zigarettenkonsum stellen auch Passivrauchen und SchadstoffbelastungenRisikofaktoren für eine COPD dar.

Es gibt auch Unterschiede bei den Geschlechtern. So haben Frauen ein höheres Risiko, an COPD zu erkranken. Das ist das Ergebnis mehrerer Untersuchungen aus den vergangenen Jahren.

Gezielte Untersuchungen können helfen eine COPD zu erkennen

Treten die geschilderten AHA- Symptome auf, sollte ein Arzt konsultiert werden. Er kann im Rahmen seiner Diagnose eine COPD verlässlich erkennen. Das gilt besonders, wenn Sie den Risikofaktoren ausgesetzt sind.

Hier können Sie unsere kostenlose Broschüre herunterladen oder bestellen. Sie ist hilfreich beim Arztgespräch, wenn Sie trotz COPD-Therapie weiterhin unter den Symptomen leiden oder sich diese verstärken. Schildern Sie Ihrem Arzt Ihre Beschwerden mithilfe der Broschüre. Unter Umständen ist eine Anpassung Ihrer Therapie notwendig.

Infos fürs Arztgespräch

Unsere kostenlosen Infomaterialien helfen Ihnen oder Ihren Angehörigen dabei, dem Arzt Beschwerden zu verdeutlichen.

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