Ein Lungenemphysem ist eine Erkrankung der Lunge, bei der es durch Schädigung der Lungenbläschen zu einer Verschlechterung des Gasaustausches kommt. Das Ausatmen wird gestört und es verbleibt Luft in der Lunge, was zu einer Vergrößerung ihres Volumens führen kann.

Symptome eines Lungenemphysems

Da bei einem Lungenemphysem der Gasaustausch gestört ist, wird der Körper des Erkrankten nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Der Patient gerät dadurch schnell in Atemnot – zunächst unter Belastung und im weiteren Verlauf der Krankheit auch in Ruhesituationen.

So entsteht ein Lungenemphysem

Es gibt unterschiedliche Arten des Lungenemphysems. Die bei der COPD vorherrschende Form wird durch Rauchen oder starke Schadstoffbelastung der Atemluft verursacht.1 Es kommt zu chronischen Entzündungen, die nicht nur die Schleimhäute der Atemwege angreifen, sondern auch die Lungenbläschen. Der Gasaustausch funktioniert nicht mehr richtig und verbrauchte Luft wird weniger ausgeatmet. Dies führt zu einer Überdehnung der Lungenbläschen.2

Um zu verhindern, dass sie im Verlauf der Krankheit ein Lungenemphysem entwickeln, sollten COPD-Patienten unbedingt mit dem Rauchen aufhören und starke Schadstoffbelastungen meiden.

Quellen

1. Faltblatt Lungenemphysem, Deutsche Lungenstiftung e.V., 2008. http://lungenstiftung.de/index.php?id=43. Zugriff am 08.07.2019.

2. Patienteninformation: Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit Lungenemphysem. Universitätsklinikum Freiburg 2017. https://www.uniklinik-freiburg.de/fileadmin/mediapool/07_kliniken/chir_thorax/pdf/Flyer/UKF_Infobroschuere_Lungenemphysem_A5_2017_END.pdf. Zugriff am 08.07.2019.

3. Andreae S: Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen. Thieme 2008. DOI: 10.1055/b-0034-58500.

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